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Tipps zur Rattenbekämpfung im Garten



Hallo Liebe Leser von Bloggergarten.de,
heute möchte ich das Thema Rattenbekämpfung im Garten angehen und ein paar Tipps und Info zu den verschiedenen Systemen zur Bekämpfung von Ratten im Garten geben.

Die meisten Menschen empfinden Ekel und Abscheu beim Anblick von Ratten.
Die langschwänzigen Nager sind jedoch nicht nur unbeliebt, sondern richten große Schäden an und übertragen zudem auch Krankheiten. Wenn Ratten zudem sich im eigenen Garten aufhalten, ist die friedliche Idylle empfindlich gestört. Doch die Allesfresser sind hoch intelligent und vermehren sich rasant. Eine weibliche Ratte kann durchaus bis zu 800 Junge im Jahr gebären. Eine Bekämpfung gestaltet sich oftmals sehr schwierig und problematisch. Man erkennt schnell dass sich die ungeliebten Tiere sich im Garten eingenistet haben, beispielsweise durch Erdhöhlen, Gangsysteme und Löcher, die sich im Erdreich oder im Kompost befinden. Kothaufen, die Schleifspur des Rattenschwanzes sowie stechende Gerüche sind weitere eindeutige Indizien.

Im Folgenden nun einige praktische Tipps und Tricks, mit denen man den Ratten nachhaltig zu Leibe rücken kann.

Rattenbekämpfung mit Lebendfallen

Rattenfalle Lebendfalle

Rattenfalle Lebendfalle


Einzelne Ratten im Garten können mit Lebendfallen bekämpft werden, wobei dieses vielfach nur einen bedingten Erfolg bescheren wird. Die Lebendfalle wird mit geruchsintensiven Ködern bestückt. Dabei ist darauf zu achten, dass diese auch der üblichen Nahrung der Nager entsprechen. Idealerweise besitzt das Produkt zwei Eingänge, so dass auch mehrere Tiere zugleich darin gefangen werden können. Im Laufe der Zeit entsteht jedoch ein gewisser Gewöhnungseffekt, denn Ratten beobachten ihre Artgenossen und lernen schnell. Ein Standort – und Köderwechsel ist daher zu empfehlen. Funktion: Die Tiere betreten ein Trittbrett, wodurch ein Mechanismus ausgelöst wird, der sämtliche Eingänge automatisch verschließt. Das einzige Problem: Wohin mit den „Gefangenen?“ Idealerweise setzt man sich mit dem Ordnungsamt der Stadt oder Gemeinde in Verbindung. Die Tiere an einem anderen Ort einfach auszusetzen klingt nicht sonderlich empfehlenswert.

Der Videoclip zeigt eine Lebendfalle die für das Einfangen von bis zu 7 Ratten gedacht ist.

Rattenbekämpfung mit Schlagfallen

Bei Schlagfallen handelt es sich im Grunde um den Klassiker, der lange schon zur Rattenbekämpfung eingesetzt wird. Allerdings ist diese Falle auch nur für Einzeltiere eine sinnvolle Lösung. Wie bei den Lebendfallen gilt es zu beachten, dass sich auch hier die Tiere schnell daran gewöhnen werden, da sie beobachten, wie ihre Verwandten hineingetappt sind. Köder – und Standortwechsel sollten regelmäßig vorgenommen werden. Die Fallen funktionieren auf rein mechanischer Basis. Ein Metallbügel wird auf Spannung gebracht. Wird sich die Ratte den Köder angeln wollen, löst die Berührung den Bügel aus. Als Folge erleidet das Tier einen Genickbruch und muss keinesfalls leiden.

Es kann aber auch anders gehen wie der Videoclip unter zeigt.

Rattenbekämpfung mit Rattengift

Die Bekämpfung der Tiere mit Rattengift ist zwar effektiv und effizient, birgt jedoch durchaus gewisse Probleme. Der Einsatz von Rattengift ist Privatpersonen aufgrund einer EU-Verordnung aus dem Jahr 2013 grundsätzlich untersagt, da dadurch erhebliche, unkontrollierbare Risiken und andere Tiere (Hunde, Katzen) verbunden sind. Nur durch Profis (Schädlingsbekämpfern, Förster, etc.) ist die Anwendung per Sachkundenachweis gestattet. Durch den unprofessionellen Einsatz soll zudem vermieden werden, dass Ratten resistent dagegen werden. Hobbygärtner bleibt aber die Option, Rattengift mit dem Wirkstoff Warfarin einzusetzen. Doch auch hier ist bereits belegt, dass die Nager sich aufgrund der häufigen Anwendung immun dagegen zeigen. Wirkungsweise: Das Rattengift enthält gerinnungshemmende Substanzen, die erst nach Stunden (bis zu 48) zum Tod der Nager führen. Auch hier zeigt sich die Intelligenz der Tiere: Überlebt der von ihnen entsandte „Vorkoster“, so greifen auch die Übrigen bedenkenlos zu.

Rattenbekämpfung mit der Köderbox

Köderboxen gelten als sichere Auslegestationen, die Ratten anlocken, um die entsprechenden Köder zu fressen. Für Kinder und Haustiere sind diese jedoch nicht zugänglich. Diese Köderstellen sollten, je nach Rattenbefall, in Abständen von fünf bis zehn Metern Entfernung von einander aufgestellt werden. Ideal ist es, die Laufwege der Tiere zu nutzen, keinesfalls jedoch in die Nähe von Kotstellen anbringen. Die Ködermenge (erlaubtes Rattengift) sollte in etwa 200 Gramm pro Box betragen. Eine zwei bis dreimalige Kontrolle/Woche ist hierbei erforderlich. Köder immer frisch auffüllen, bis nichts mehr angenommen wird, wobei stets auf Frische und Attraktivität zu achten ist. Bleiben Köderboxen unangetastet, empfiehlt es sich, Standort und Inhalt zu verändern.

Rattenbekämpfung dem Fallensystem der Firma Nooski

Abschließen möchte ich noch kurz auf ein Rattenfallensytem eingehen das ich während meiner Recherche zu diesem Artikel in diesem Shop gefunden habe.

Das Fallensystem der Firma Nooski ist ein recht neu patentiertes Fallensystem mit dem man Ratten und Mäuse zu Leibe rücken kann.
Bei der Entwicklung hat man ein Augenmerk darauf geworfen nur die Zielgruppe Ratten und Mäuse zu töten.
Nooski Fallen sind für Hunde, Katzen und Menschen ungefährlich. Da auch keine Giftköder verwendet werden kann es auch zu keiner ungewollten Vergiftung durch Ratten und Mäuse als Beutetier z.B für Raubvögel kommen.
Die Nooski Falle arbeitet so das die Ratte wenn sie in die Falle tappt von einem Gummiring erwürgt wird.

Fazit:
Es gibt wie mal gelesen hat eine Vielzahl von Möglichkeiten Ratten im Haus und im Garten zu bekämpfen.
Ich hoffe ich konnte auch ein bisschen bei eurer Entscheidungsfindung helfen.

Mit welcher Art der Rattenbekämfung habt ihr schon Erfahrungen sammeln können?
Welche Art würdet ihr bevorzugen?

Alle Leser sind herzlich eingeladen einen Kommentar zu posten

Beste Grüße
Lothar
(bloggergarten.de)

Eure Kommentare zum Thema Rattenbekämpfung im Garten



Eine Antwort auf Tipps zur Rattenbekämpfung im Garten

  • Karin sagt:

    Ich finde die Tot-Fallen schrecklich, wenn ich ehrlich bin. Lebenfallen sind einfach besser. Klar, manchmal hilft es nichts, weil die Tiere immer wieder kommen können, aber wenn man dann mal weit in den Wald geht und sie dort auslässt hat man eine große Chance, dass sie dort bleiben.

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