Vitamin B für Hunde und Katzen

Jeder möchte für seine Vierbeiner nur das Beste. Aber was macht man, wenn die geliebte Fellnase auf einmal krank wirkt? Häufig können beispielsweise Appetitlosigkeit oder übermäßige Fresslust ein Zeichen von Vitamin-B-Mangel sein. Wir haben in diesem Beitrag alles Wissenswerte über Vitamin B für Hunde und Katzen zusammengetragen. Dennoch sollte man immer zuerst zum Tierarzt gehen und den Zustand abklären lassen!

Welche Wirkung hat Vitamin B für Hunde und Katzen?

Vitamin B ist wichtig für viele Körperfunktionen ebenso wie für den Stoffwechsel. Da Vitamin B schwer im Körper gespeichert wird, sollte es regelmäßig zugeführt werden. Welches Vitamin für welche Situation wichtig ist, ist im Folgenden erklärt:

  • Vitamin B1 bei Fresslust, Kotfressen, nervösen Erscheinungen oder Kreislaufstörungen.
  • Vitamin B2 dient der Wasserstoffübertragung.
  • Vitamin B5 wird benötigt, um Kohlehydrate, Fette und Proteine im Körper herzustellen und zu verstoffwechseln.
  • Vitamin B6 führt zu Appetitlosigkeit, einem gestörten Wachstum oder einer Anämie.
  • Vitamin B12, wenn der Hund oder die Katze vegetarisch ernährt wird.

Allerdings sollte man auch bei Symptomen, wie zum Beispiel Haarausfall, depressiver Stimmung oder Allergien sollte man mit dem Tierarzt besprechen, ob ein Vitamin-B-Mangel vorliegt. Häufig wird dann ein Vitamin-B-Komplex empfohlen. Dieser ist zum Beispiel auch bei https://www.greenhero.de zu finden.

Was ist bei der Verabreichung zu beachten?

Wichtig ist, dass man bei der Verabreichung auf das Gewicht des Tieres achtet. Nimmt man beispielsweise Vitamin B Komplex hochdosiert, gilt folgende Fütterungsempfehlung:

  • Hunde bis 10 Kilogramm bekommen 1 Tablette/0,5 Gramm.
  • Hunde bis 20 Kilogramm bekommen 2 Tabletten/1 Gramm.
  • Katzen bekommen 1 Tablette/0,5 Gramm.

Als Faustregel gilt auch, pro 10 Kilogramm Körpergewicht darf der Hund oder die Katze 0,5 Gramm Vitamin B Komplex bekommen. Diese dürfen als Leckerli gegeben werden oder, wenn das Tier es so nicht annimmt, im Futter versteckt werden.

So erkennt man einen Vitamin-B-Mangel!

Hat man das Gefühl, es liegt eine Unterversorgung an Vitamin B vor, lässt sich eine Blutuntersuchung beim Tierarzt durchführen. Anzeichen für einen Vitamin-B-Mangel sind nachstehend aufgelistet:

  • Kotfressen
  • Sehschwierigkeiten
  • Bewegungsstörungen
  • Inkontinenz

Grundsätzlich ist zu sagen, dass bei solchen Anzeichen in jedem Fall ein Tierarzt aufgesucht werden sollte.

Liegt ein Vitamin B Mangel an der Ernährung?

Sicherlich hat der Vitamin-B-Mangel häufig mit der Ernährung zu tun. Wenn das Tier zum Beispiel ausschließlich vegetarisch ernährt wird. Aber die Ernährung spielt nicht in jedem Fall eine Rolle. Hat das Tier zum Beispiel eine Magenschleimhautentzündung, wird kein Eiweiß produziert, mit dem sich das Vitamin B12 verbindet. Kommt diese Verbindung nicht zustande, wird das Vitamin ohne Verwertung wieder ausgeschieden.

Fazit

Vitamin B ist grundsätzlich ein wichtiges Vitamin für Hunde und Katzen. Bestehen leichte Beschwerden, kann man dieses problemlos verabreichen. Allerdings ist zu beachten, dass es zu keiner Überdosierung kommt. Auch wenn das Vitamin B, was zu viel ist, direkt wieder ausgeschieden wird.

Weiter ist anzumerken, dass man immer, wenn der Hund oder die Katze Beschwerden zeigt, zum Tierarzt gehen sollte. Denn dieser kann die entsprechenden Untersuchungen durchführen, um zu schauen, ob es tatsächlich nur ein Vitamin B Mangel ist oder ob das Tier ernsthaft erkrankt ist!

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