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Pfingstrosen Sorten, Pfingstrosen einpflanzen, Pflege und Tipps

 

Hallo liebe Gartenfreunde,
im heutigen Beitrag im Bloggergarten geht es um die Pfingstrose. Ich habe mal ein paar Infos Sorten, Pflege und Tipps und das Pfingstrosen Einpflanzen zusammengetragen.

Pfingstrosen zählen zu der Gattung Paeonia. Ihr ursprünglicher Lebensraum erstreckt sich auf Gebiete in Süd- und Mitteleuropa, Asien und Nordamerika. Etwa 40 verschiedene Arten der facettenreichen Pflanzenfamilie – sie findet man vorwiegend als Stauden und Sträucher – sind bekannt. Sie unterschieden sich insbesondere durch ihre

  • Blütenfarbe
  • Blütengröße
  • Wuchshöhe und -breite
  • Blattform

Hierzulande trifft man insbesondere auf die Bauerpfingstrose in den Gärten und Parks. Charakteristisch sind die üppigen Blüten, die uns ein Meer von einzigartiger Farbepracht bescheren und mit einem bezaubernden Duft betören. Im Folgenden vermitteln wir Wissenswertes und Nützliches über die prächtige Pflanze und geben Tipps und Tricks zum richtigen Umgang mit den Pfingstrosen.

Was gibt es für Pfingstrosen Sorten?

Die große Vielfalt der weltweit 3000 Kulturarten der Pfingstrosen ist hierzulande eher unbekannt. Insbesondere die intersektionalen Hybriden trifft man nahezu gar nicht an.

 

pfingstrose

Wie bereits zuvor erwähnt, gibt es rund 40 bekannte, unterschiedliche Sorten der prächtigen Pfingstrosenfamilie, die in Stauden- und Strauchgewächse unterteilt sind. Die Staudenpflanzen erreichen eine maximale Höhe von bis zu 150 Zentimetern. Sie wirken eher krautig und im Winter stirbt diese Spezies oberirdisch ab – aber nur, um im nächsten Frühjahr wieder neu auszutreiben. Zu den attraktivsten dieser Kategorie zählen zum Beispiel:

  • Kalifornische Pfingstrose
  • Chinesische Pfingstrose
  • Japanische Pfingstrose
  • Griechische Pfingstrose
  • Korallen-Pfingstrose
  • Milchweiße Pfingstrose
  • Goldene Pfingstrose
  • Europäische Pfingstrose

Im Vergleich zu ihren Stauden-Pendants wachsen Strauchpfingstrosen bis zu 250 Zentimeter. Sie sind eher verholzend und setzen sich am besten im Einzelstand perfekt in Szene. Auch mit niedrigen Gewächsen wie Katzenminze erzielen diese Pfingstrosenart schnell die gewünschte optische Wirkung. Zu den beliebtesten und bekanntesten Pflanzen zählen beispielhaft:

  • Rock Baumpfingstrose
  • Paeonia rockii
  • Paeonia lutea
  • Black Pirate (Hybrid)
  • Tria (Hybrid)
  • Paeonia suffruticosa
  • Souvenir du Maxime Cornu (Hybrid)
  • Chinesische Baumpfingstrose
  • Ludlow Baumpfingstrose

Pfingstrosen richtig einpflanzen

Herbstzeit ist Pflanzzeit bei den beliebten Frühlingsblühern. Die herrlichen Pfingstrosen benötigen einen sandigen Lehmboden, der idealerweise nur in der heißen Mittagszeit beschattet sein sollte. Auf Rindenmulch oder anderen Kompost sollte möglichst verzichtet werden. Ein übermäßiger Humusgehalt fördert Pilzkrankheiten bei den Pfingstrosen. Besteht der Boden zumeist aus Sand, empfiehlt sich die Beimischung von etwas Lehm oder Bentonit. Staunässe können die Blumen nicht vertragen – daher sollte der Pflanzuntergrund sehr durchlässig sein.

Da die Strauch-Päonien bis zu 150 Zentimeter und die Stauden-Exemplare sogar bis zu 250 Zentimeter hochwachsen können, ist die Standortwahl von elementarer Bedeutung. Einmal gesetzt, sollten sie möglichst auch nicht umgepflanzt werden, da sie auch ohne diese Teilung Prachtexemplare bleiben werden. Junge Stauden sollten mit einem Mindestabstand von 100 Zentimetern in einer Tiefe von bis zu 40 Zentimetern gepflanzt werden. Zu lange Wurzeln können mit der Schere eingekürzt werden, damit sie nicht knicken und so die Nährstoffaufnahme unterbrechen.

Wie pflegt man seine Pfingstrosen?

Sind die prächtigen Strauch-Pfingstrosen erst einmal gut eingewurzelt, vertragen sie auch Rückschnitte bis ins alte Holz. Dieses ist jedoch nicht zwingend erforderlich, da sie auch ohne regelmäßigen Schnitt viele Blüten treiben und langlebig bleiben. Exemplare auch Asien wurden beispielhaft über 100 Jahre alt. Stauden-Pfingstrosen, wie z.B. die Pfingstrosen-Stauden von Gardenmarkt.de, mögen es, wenn im Spätwinter die alten Stängel entfernt werden.

In schneereichen Wintern sind Strauch-Pfingstrosen leicht bruchgefährdet. Die brüchigen Triebe sollten daher im Herbst mit einem Strick locker gebunden werden, sodass sie sich gegenseitig stützen. Rechtzeitig im Frühjahr wird phosphat- und kaliumhaltiger Dünger aufgebracht, der Vitalität und Knospenbesatz fördert. (keinen Kompost verwenden!) Stickstoffhaltige Dünger sind keinesfalls zu empfehlen, da die Pfingstrosen anfällig für Pilzkrankheiten werden. Sollten die farbenprächtigen Exemplare von Ameisen bevölkert werden, ist dieses nicht weiter schlimm. Die schlauen Tierchen finden nur den Zuckersaft, den die Pflanzen oftmals in großen Mengen herstellen, interessant.

Weitere Tipps zur Pfingstrose

Eines sollte Man vorab wissen: Pfingstrosen lassen sich nur selten dazu bewegen, im ersten Jahr ihre Blütenpracht zu entfalten. Ab dem zweiten Jahr zeigen die kräftigen Jungpflanzen dann ihre ganze Pracht. Die Blütezeiten staffeln sich ansonsten wie folgt:

  • Mitte April bis in die zweite Maihälfte (frühe Sorten wie die Edelpflanze Claire de Lune)
  • Mitte Mai bis Ende Mai/Anfang Juni (mittlere Arten, beispielhaft die Hybridsorte Bartzella)
  • Juni (späte Sorte wie exemplarisch die Glory Halleluja)

Diese Blütezeiten sind jedoch nur dann relevant, wenn die Witterung mitspielt. Bei zu viel Regen oder zu kalten Temperaturen, kommen die Frühblütler erst mit ihren mittleren oder auch späten Artgenossen ans Tageslicht. Lassen sich überhaupt keine Blüten blicken, liegt die Ursache zumeist am falschen Standort oder der falschen Pflanztiefe begründet.

Auch Frostschäden können verantwortlich sein, denn es dauert eine Zeit, bis sich die Gewächse ihre Winterhärte zugelegt haben. Als Schutz davor eignet sich eine Schicht Laub oder Reisig, das in den ersten zwei Lebensjahren im November aufgetragen und Ende Februar entfernt wird.

Fazit

Pfingstrosen gibt es in rund 40 unterschiedlichen Ausführungen. Ihre einzigartige Blüten- und Farbenbracht machen sie zu den beliebtesten Gewächsen im Garten. Beachtet man den richtigen Standort und die Einpflanztiefe, so wird man über lange Jahre ihre Schönheit genießen. Mit ein wenig Pflege zeigen sich die Stauden- und Strauchpfingstrosen von ihrer besten Seite und bescheren ein außergewöhnliches Bild.

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