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Arbeitsschutz im privaten Garten – So vermeidet man Unfälle

Hallo liebe Gartenfreunde,

im heutigen Beitrag geht es um Arbeitssicherheit. Auch zuhause im eigenen Garten gilt es Unfälle zu vermeiden

Der eigene Garten ist gleichermaßen ein Rückzugsort und eine Wohlfühloase. Um das kleine Paradies in Schuss zu halten, ist so einiges an Arbeiten rund um den Garten zu erledigen. Für die meisten Besitzer ist dieses jedoch eher Spaß, Hobby und Vergnügen – und wird nicht als echte Arbeit angesehen. Doch auch hier ist Arbeitsschutz ein wesentliches Kriterium, denn vielerorts lauern immer wieder einige Gefahren, die es nicht zu unterschätzen gilt. Auch wenn es keine gesetzlichen Richtlinien dazu gibt, sollten einige essentielle Arbeitsschutzregeln eingehalten werden – aus Liebe zur eigenen Gesundheit.

Die richtige Kleidung bei der Gartenarbeit

Ein freier Oberkörper und Latschen – so verrichten viele Hobbygärtner ihre Arbeit. Leider geht dieses oftmals mit fatalen Folgen einher. Es ist nicht notwendig, sich zu vermummen, doch eine passende Arbeitskleidung sollte auch bei der Gartenarbeit immer ein fester Bestandteil sein. Dazu zählen beispielhaft:

  • Eine lange Hose (immer!)
  • Festes Schuhwerk mit griffigem Profil, Durchtrittschutz und einer Kunststoffkappe
  • Schutzbrille
  • Ein enger anliegendes Oberteil (schützt vor umherfliegenden Gartenabfällen, Spänen, Steinen, etc.)

Schon beim einfachen Umgraben können insbesondere die Schuhe vor gröberen Verletzungen schützen. Schnell rutscht der Spaten einmal ab – und landet im Fuß. Derartige Verletzungen sind nicht nur äußerst schmerzhaft, sondern durch einfache aber probate Mittel auch vermeidbar. Auch der passende Sonnenschutz zählt sicherlich zu einem Muss. Dazu zählen neben luftiger und zugleich sicherer Kleidung auch eine Kopfbedeckung sowie eine Creme mit entsprechendem Lichtschutzfaktor.

Die Arbeit mit dem Rasenmäher und anderen Maschinen

Rasenmäher stellen ein hohes Gefahrenpotential dar. Wer diesen zu sich hinzieht, riskiert das kleine Steinchen, Glasscherben oder Holzstücke gegen die Beine und Füße geschleudert werden. Kurze Hosen und Sandalen sind hier sicherlich nicht die passende Schutzkleidung. Auch die scharfen Messer können üble Verletzungen herbeiführen. Legt man eine Pause ein oder leert den Grasfangkorb, ist der Benzinmäher abzustellen oder der Elektromäher vom Strom zu trennen. Insbesondere letztere Variante sollte bei nassem Rasen oder Regen nicht verwendet werden, da die Gefahr eines elektrischen Schlags besteht. Ebenso sollte darauf geachtet werden, dass nicht über das Versorgungskabel gefahren wird, da auch hierbei Elektrizität freigesetzt werden und zu Verletzungen führen kann.

Wer mit einem Laubbläser oder anderen motorbetriebenen Werkzeugen agiert, sollte in jedem Fall eine Schutzbrille sowie einen Gehörschutz tragen.

Laut dem auf Gehörschutz spezialisierten online Portal https://www.gehoer-ratgeber.de/, gehören Maschinenlärm, darunter auch Lärm von Gartenmaschinen, Schneeräummaschinen mit zu den häufigsten Lärmquellen.

Das Schneiden von Hecken und Sträuchern

Wenn mit Garten- und Astscheren gewerkelt wird, sind Unfälle und Verletzungen schnell geschehen. Kurz einmal unaufmerksam – schon schneidet man nicht in den Ast, sondern in die Finger. Einen wirksamen Schutz bieten hier gute Sicherheitshandschuhe, die die Hände zudem auch vor Dornen oder ähnlichen Dingen sorgsam schützen. Aufgrund ihrer Materialbeschaffenheit bieten sie nicht nur einen hohen Schutzfaktor, sondern behindern nicht bei der Gartenpflege. Auch beim Graben oder Unkrautzupfen sind derartige Handschuhe oftmals wertvolle Begleiter bei der Arbeit und beugen Verletzungen durch Steine oder ähnlichem vor.

 

Schon bei Kauf der Gartengeräte auf Sicherheit achten

Arbeitsgeräte, die mit der Hand bedient werden, sollten ein möglichst geringes Gewicht besitzen. Dieses erleichtert die Arbeit, aber auch das Tragen. Zertifizierte Leitern zeichnen sich vor allem durch rutschhemmende Sprosse und eine ebensolche Standfläche aus. Des Weiteren sollten sie mit Gummifüßen als Abrutschschutz ausgestattet sein. Auf das Arbeiten auf der Leiter mit motorbetriebenen Werkzeugen sollte man verzichten, da das Absturzrisiko hierbei sehr hoch ist. Besteht keine andere Möglichkeit, empfiehlt es sich, dass eine andere Person, die natürlich mit entsprechender Schutzkleidung versehen ist, die Leiter bis zum Ende der Arbeiten in der richtigen Position hält. Personen ohne Sicherheitskleidung, sollten sich nicht in einem Umkreis von 5 Metern Entfernung zu dem Arbeitsgerät aufhalten dürfen.

 

 

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